Mehrtagesfahrt des Weinordens Pfeddersheim an die Saale-Unstrut vom 28.05. bis 31.05.2026
Von Peter Behringer
Die diesjährige Exkursion des Pfeddersheimer Weinordens führte die Teilnehmenden für vier Tage in das nördlichste Weinanbaugebiet Deutschlands, nämlich an die Saale-Unstrut. Dieses Gebiet wird auch als Toskana des Ostens bezeichnet. Aber zunächst führte der Organisator dieser Ordensfahrt, Peter Behringer, die 33 Teilnehmenden im Bus der Firma Kollerer nach einem Bügeltrunk an einer Autobahnraststätte bei Alsfeld, ins thüringische Bad Frankenhausen zum dortigen Panoramamuseum-Bauernschlacht, mit einer multimedialen Führung. Die Geschichte der Stadt Frankenhausen ist eng mit dem Deutschen Bauernkrieg und dem Wirken Thomas Müntzers verbunden. Im Frühjahr 1525 flammten wie bei Pfeddersheim auch in Thüringen die Aufstände des Bauernkrieges auf. In 14 Artikeln formulierten die aufständischen Bürger, Handwerker und Bauern ihre Ziele, die ökonomische, soziale, aber auch kirchenorganisatorische Forderungen enthielten und die Interessen aller Schichten der Stadt berücksichtigten. Die Aufständischen kamen aus der Umgebung, aber auch aus Sachsen sowie den Grafschaften Mansfeld, Stolberg und Mühlhausen. Am 15.Mai 1525 errichteten sie auf dem heutigen Schlachtberg eine Wagenburg. Müntzer fungierte im Lager als Feldprediger. Während des Mittaggebetes der Aufständischen, die Wagenburg war entblößt, begann der Überfall der hoch überlegenen fürstlichen Söldner. Durch den überraschenden Angriff kam es kaum zu organisiertem Widerstand. Die Masse der Aufständischen suchte ihr Heil in der Flucht hinter die Mauern der Stadt, 6.000 Aufständische verloren ihr Leben. Thomas Müntzer wurde am 27. Mai 1525 vor Mühlhausen hingerichtet. Eine Parallele zu den Ereignissen in Pfeddersheim ist unverkennbar.
Während Müntzer in der Folgezeit weitgehend in Vergessenheit geriet, sah sich der spätere Bauern- und Arbeiterstaat der DDR als Vollender der Freiheitsbewegung Müntzers und ehrte ihn entsprechend. So wurde 1974 zur Erinnerung an die „frühbürgerliche Revolution“ am Ort der Schlacht 1974/75 ein Rundbau errichtet und der Leipziger Maler Werner Tübke beauftragt, ein monumentales Gedenkgemälde (123 m lang und 14 m hoch) zu erstellen. Das Werk entstand in den Jahren 1976 bis 1987. Dank großer Überzeugungskraft gegenüber seinen Arbeitgebern gelang es Tübke, sich bei seiner Darstellung nicht auf die Verherrlichung der Schlacht zu beschränken, sondern sie mit gewaltiger Symbolkraft in einen großen menschheitsgeschichtlichen Zusammenhang von der Vertreibung aus dem Paradies bis zur Apokalypse zu stellen.
Nach diesen sehr beeindruckenden Bildern führte die Fahrt nun nach Sachsen-Anhalt, genauer nach Weißenfels ins Wein- & Wild-Hotel Jägerhof zum einchecken.
Das Hotel ist bekannt für seine spezielle Küchenphilosophie und bietet seinen Gästen eine große Auswahl an erstklassigen Speisen und Getränken aus der Region. Sogar Johann Sebstian Bach hat schon im 18. Jhd. in diesem Haus logiert. Das kulinarische Konzept und die geschützte lukullische Marke des Hotels Jägerhof „Regio is(s)t sexy®“ fand bei den Gästen großen Zuspruch und Anerkennung.
Am nächsten Morgen nach einem opulenten Frühstück war zunächst die klassische Domführung „Meisterwerke von Weltrang“ in Naumburg angesagt. Der Naumburger Dom, UNESCO – Weltkulturerbe, ist eines der bedeutendsten Kulturdenkmäler des europäischen Hochmittelalters, weltweit einzigartig sind seine Architektur, die Glasmalerei und die Bildhauerkunst.
Die Gruppen lauschten gespannt den Ausführungen der Domführer. Sie erfuhren vieles über den unbekannten Naumburger Meister. Dies ist der Notname eines namentlich nicht bekannten Architekten und Steinbildhauers des Mittelalters. Er wirkte in der Mitte des 13. Jahrhunderts und gilt als einer der Hauptmeister dieser Epoche.
Der Westchor des Naumburger Doms, die zwölf Stifterfiguren sowie der vorgelagerte Lettner gelten als sein Hauptwerk, weshalb er die Bezeichnung Naumburger Meister erhielt.
Wohl im Frühjahr 1029 wurde unmittelbar östlich der alten Stiftskirche mit dem Bau der ersten frühromanischen Naumburger Kathedrale begonnen. Sie wurde in der Amtszeit des Merseburger Bischofs Hunold, der zwischen 1036 und 1050 regierte, vor dem Jahr 1044 geweiht.
Bei Ausgrabungen wurden die Fundamente des ersten Domes unter dem heutigen Dom gefunden. Die erste Naumburger Kathedrale war eine dreischiffige, kreuzförmige Basilika, die kleiner als der heutige Dom war.
Vermutlich auf Veranlassung des Wettiner Markgrafen Heinrich von Meißen begann um 1250 die Errichtung des frühgotischen Westchores.
Unmittelbar am Eingang zum Chor befindet sich die Kreuzigungsgruppe. Links und rechts des senkrechten Kreuzbalkens befinden sich die beiden Durchgänge in das Chorinnere. Beim Betreten des Westchores geht man demnach unter den ausgebreiteten Armen Christi hindurch, vorbei an den seitlichen Figuren der Maria und Johannes des Täufers. An der Brüstung der Lettnerbühne sind Reliefs mit Darstellungen des Passionsgeschehens angebracht.
Die Reliefs zeigen die Passion auf dramatisch bewegte, eindringliche und dabei wirklichkeitsnahe Weise. Auch auf eine wirklichkeitsnahe Tiefenwirkung hat der Naumburger Meister geachtet.
Dieser war nicht nur der Architekt des Westchores, sondern wahrscheinlich auch der leitende Bildhauer: Er dürfte die Stifterfiguren aus Grillenburger Sandstein entworfen und an einigen selbst mitgearbeitet haben. Dargestellt sind unter anderen an hervorgehobener Position die rund 200 Jahre vor der Errichtung des Westchores verstorbenen Erststifter der Naumburger Domkirche. Sie waren im Vorgängerbau des heutigen Domes und in der unmittelbar benachbarten frühromanischen Stiftskirche bestattet worden. Die einzigartige Darstellung von Laien an einem Platz, der sonst nur Heiligen vorbehalten war, könnte mit ihren hohen Verdiensten für den Dom erklärt werden. Die Standbilder im Naumburger Westchor ersetzten Stiftergrabmäler, die im Zuge des spätromanischen Domneubaus aufgegeben werden mussten.
Einige der 12 Stifterfiguren sind inschriftlich bezeichnet. Die übrigen sind nicht durchgängig sicher zu identifizieren.
Vor den Dienstbündeln, die das Vorjoch und den Chorschluss trennen, stehen nördlich und südlich die Hauptstifter – im Norden Markgraf Ekkehard II. und seine Gemahlin Uta, im Süden Markgraf Hermann und Reglindis. Mehr oder weniger sicher identifiziert sind die vier, sämtlich mit Schildumschriften versehenen Figuren im Chorschluss: Dietmar, Syzzo (von Kevernburg), Wilhelm von Camburg und Thimo von Kistritz. Die vier Figuren an den Wänden des Vorjoches sind nicht sicher zuzuordnen. Eventuell zeigt eine von ihnen den Mörder von Markgraf Ekkehard I.: Graf Siegfried von Boyneburg mit gezücktem Schwert.
Der Naumburger Dom veranschaulicht den direkten Übergang von der Spätromanik zur Frühgotik, wobei die verschiedenen Bauphasen die Stilepochen deutlich voneinander trennen.
Von hohem künstlerischem Wert sind auch die Glasmalereien in den Fenstern, die zum Teil aus der Bauzeit des Chores stammen. Sie zeigen die klugen und törichten Jungfrauen, die Tugenden und Propheten, während die Passion, Marienszenen,
Apostel und Propheten auf ebenfalls sehr qualitätsvollen Scheiben aus dem ersten Drittel des 15. Jahrhunderts dargestellt sind.
Im Anschluss bis zum nächsten Event am Nachmittag, nämlich den Besuch der Winzervereinigung Freyburg-Unstrut mit Kellerführung und Weinprobe, konnte jeder über seine Freizeit in der Altstadt selbst verfügen.
Die Mitarbeiterin der Winzervereinigung, Marion Kleine, empfing ihre Gäste im Foyer sehr herzlich und gab viele humorvolle Anekdoten, aber auch sehr viel wissenswertes zum Besten. Geplant war eine Kellerführung mit 6 Weinen incl. Imbiss. Zunächst führte sie die Gruppe in die historischen Kelleranlagen, die teils schon Ende des 19. Jhd. erbaut wurden. Bestaunt wurden die großen Holzfässer in der untersten Etage mit dem Rotweinstollen und der Schatzkammer. Zwischendurch wurden 2 Weinproben gereicht, nämlich einen Riesling Schloss Neuenburg trocken sowie einen Hölder Schloss Neuenburg trocken. Dieser Hölderwein, der Name ist eine Ehrung an den berühmten Dichter Friedrich Hölderlin sowie der am Ende der Weinprobe ausgeschenkte André Schloss Neuburg trocken ist bei uns weitgehend unbekannt und wird fast ausschließlich von der Winzervereinigung Freyburg-Unstrut ausgebaut. Beim Hölder handelt es sich um eine Kreuzung Riesling-Grauburgunder, der André ist ein kräftiger Rotwein, eine tschechische Kreuzung aus St. Laurent und Blaufränkisch. Nach Besichtigung der Stahltanks und Kellereianlagen in der 2. Kelleretage mit Hinweisen auf Kellereitechnik usw., gelangten die Gäste nach oben in die Vinothek zur eigentlichen Weinprobe und warteten gespannt auf die weiteren Ausführungen der Referentin.
Als größter Weinproduzent der Saale-Unstrut-Region legt die Winzervereinigung Freyburg-Unstrut viel Wert auf eine hohe Qualität.
Aus der Not heraus wurde 1934 die Winzervereinigung Freyburg-Unstrut geboren. Bis dato hatte die Staatliche Lehranstalt für Weinbau das Keltern übernommen. Mit dem Entzug der Konzession übernahm die neue Genossenschaft dies und arbeitet seitdem auf das gemeinsame Ziel authentischer Weine hin. Aus 27 Mitgliedern wurden rund 400, aus 31 Hektar wurden ebenfalls rund 400. Die beteiligten Winzer werden über ein Punktesystem dazu motiviert, Trauben hoher Qualität anzuliefern. Die Winzervereinigung Freyburg-Unstrut verfügt über einen der größten, besterhaltenen Holzfasskeller in Deutschland und kann auf eine beträchtliche Anzahl an Auszeichnungen zurückblicken. Allein über 200 Medaillen gab es bei DLG-Bundesweinprämierungen, dazu etliche weitere nationale wie internationale Prämierungen, beispielsweise bei AWC Vienna.
Bei den weiteren 4 Weinen, die nun degustiert wurden handelt es sich um Grauburgunder Werkstück Weimar Spätlese trocken, Frühburgunder Rosé Werkstück Weimar trocken, Blauer Zweigelt Schloss Neuenburg trocken sowie den schon erwähnten André Schloss Neuenburg. Der Begriff „Werkstück Weimar“ drückt aus, dass der Wein ein Produkt von Handarbeit, Teamwork und Verbundenheit zur Kulturstadt Weimar ist. Die Trauben wachsen auf dem mineralischen Muschelkalkboden des Weimarer Poetenwegs, einer klimatisch begünstigten Wärmeinsel im Thüringer Becken. Das Projekt wird von der Winzervereinigung Freyburg-Unstrut betreut, die seit etwa 2015 die Weinberge dort bewirtschaftet.
Am 3. Morgen war der Besuch des Bad Kösener Landesweingutes Kloster Pforta geplant. Die Mitarbeiterin Jana Lehmann begrüßte ihre Gäste und führte diese gleich zu einem nahegelegenen Weinberg. Sie referierte über Rebenerziehung, die Vorteile der Weinbergbegrünung, Blühpflanzen in den Weinbergen für Insekten und sonstigen Biotopen. Auch sprach sie über Reben-Umkehrerziehung, (auch Umkehrkultur), ein spezielles Weinbau-System, bei dem die Fruchttriebe nicht nach oben gebunden, sondern nach unten hängend erzogen werden. Dies ist vor allem bei
Steillagen oder bei extensivem Anbau von Vorteil. Der Ertrag beläuft sich auf 50 Hektoliter pro ha, Rebenfläche ca. 50 ha, meistens Steillagen, überwiegend über Handlese. 6 bis 8 Mitarbeitende sind fest angestellt. Die ältesten Rebstöcke sind über 40 Jahre alt. Das Landesweingut Kloster Pforta bewirtschaftet mit dem Gosecker Dechantenberg einen der ältesten Weinberge der Region. Auf den dortigen Terrassen werden nachweislich seit 1080 Reben angebaut.
Das Publikum erfährt viel wissenswertes über die Anfänge dieses Weingutes:
Den Ursprung des Weingutes bildete das Kloster Pforta, welches durch die Zisterzienser 1137 in der Saaleniederung vor den Toren Naumburgs (Saale) gegründet wurde. Unter dem Protegé des sächsischen Herrscherhauses und der Schaffenskraft der Mönche entstand eine vielgestaltige Kulturlandschaft. Insbesondere der Weinbau, welcher vordergründig der Liturgie und der Verpflegung diente, wandelte sich bald zum bedeutenden Handelsgut. Im Zuge der Reformation wurde das Kloster durch Herzog Moritz von Sachsen aufgelöst und in die Landesschule Pforta überführt. Mit dem Wiener Kongress verlor das Königreich Sachsen diesen Besitz an Preußen. Dieses richtete nach der Reblauskatastrophe auf einzelnen Flächen unter der Leitung von Carl Julius Bernhard Börner eine Forschungsanstalt ein, welche maßgeblich an der Einführung des Pfropfrebenanbaus beteiligt war.
Den Zweiten Weltkrieg überstand das Weingut unbeschadet und wurde 1952 als VEG Weinbau Naumburg verstaatlicht. Ab 1963 wurde der Weinbau intensiviert, so dass schließlich 120 ha bewirtschaftet wurden. Nach der Wende wurde das Weingut als Landesweingut des Landes Sachsen-Anhalt übernommen und die Rebfläche auf 58 ha verkleinert. 2008 wurde das Landesweingut Kloster Pforta von einem Landesbetrieb in eine GmbH umgewandelt.
Kloster Pforta baut hauptsächlich Weißweine an, darunter führend sind die Burgundersorten Weißer Burgunder und Grauer Burgunder sowie Riesling, aber auch Müller-Thurgau, Gutedel, Bacchus, Silvaner, Gewürztraminer und Kerner, von denen die Gäste auch einige bei der folgenden 5-er Weinprobe mit einem deftigen Vesperteller genießen konnten.
Hierbei ist anzumerken, dass Vorsitzender Werner Gradinger jedem Weingut eine Flasche Pfeddersheimer Bauernschlachtwein überreichte.
Nachmittags traf sich die Gruppe an der Schiffsanlegestelle Bad Kösen zu einer 75-minütigen Saale-Schifffahrt nach Rudelsburg und zurück.
Vom Schiff aus konnten die Teilnehmenden die Fauna und Flora, wie z.B. durch Biberaktivitäten abgestorbene Bäume, flache Uferlandschaften und steile, hohe Muschelkalkfelsen bewundern.
Der Gondelbesitzer und Bootsbauer Karl Friedrich kaufte Anfang 1899 ein Motorboot und eröffnete am 11. Mai 1899 damit einen regelmäßigen Verkehr zwischen der Kurstadt Bad Kösen und der Rudelsburg. Bis dahin wurden Kurgäste, Einheimische und Touristen mit Gondeln zur Rudelsburg und zurück gerudert. Heute betreibt Manfred Berro die Personenschifffahrt Bad Kösen als Pächter. Auf der Strecke zwischen Bad Kösen und Rudelsburg sind 2 Schiffe im Einsatz.
Am 4. Morgen besuchten die Teilnehmenden vor der Rückfahrt nach Worms noch das 1997 gegründete Weingut Frölich-Hake in Roßbach zu einer 6-er Weinprobe mit einem Winzerteller.
Hier wurde die Gruppe von der Chefin des Weingutes, Sandra Frölich herzlich begrüßt. Sandra Frölich geb. Hake löste 1993 die Deutsche Weinkönigin Astrid Bechtel aus dem rheinhessischen Worms-Heppenheim als 45. Deutsche Weinkönigin aus dem Weinanbaugebiet Saale-Unstrut ab. Ihr Ehemann, Weinbautechniker Volker Frölich informierte seine Gäste nun detailliert über das Weingut, den Weinbau der Region sowie über die Weine, die nun verkostet wurden. Das im Weindorf Roßbach gelegene Familienweingut Frölich-Hake bewirtschaftet
mittlerweile ca.10 Hektar Rebfläche. Das Weingut ist Gründungsmitglied im Verein Breitengrad 51. Es hat sich in den letzten Jahren qualitativ nach vorn entwickelt und
hat die Zeichen der Zeit erkannt, strukturiert seine Weine wie alle anderen Breitengradwinzer in Guts-, Orts- und Lagenweine, die in 51 Weinen des gekürten Breitengrades gipfeln. Die Muschelkalklagen in Roßbach prägen eines der nördlichsten Weinanbaugebiete Deutschlands. Die kalkreichen, steinigen Böden speichern hervorragend Wärme und verleihen den dortigen Weinen (insbesondere Burgunder-Sorten und Riesling) eine unverwechselbare, feine Mineralik und Eleganz.
Volker Frölich demonstrierte mittels eines Bohrkerns aus Muschelkalk die Symbiose von Muschelkalk und Rebe. Der poröse, wasserspeichernde Muschelkalk zwingt die Rebe zu tiefem Wurzeln, was zu einer hohen Mineralität, feiner Säure und einzigartiger Langlebigkeit der Weine führt. Diese Attribute zeigten sich auch in den folgenden Probenweinen 2025-er Allerhand, 2025-er Silvaner Muschelkalk, 2025-er Riesling Roter Ton, 2025-er Weißburgunder Muschelkalk, 2025-er Grauburgunder Muschelkalk sowie 2025-er Scheurebe Muschelkalk – allesamt trocken ausgebaut. Hier noch einen Kommentar vom Fallstaff Weinguide Deutschland 2026:
Gemeinsam haben Sandra und Volker Frölich ihr Weingut bei Naumburg aufgebaut und widmen sich auf zehn Hektar Rebfläche dem Riesling und den Burgundersorten. Vor zwei Jahren debütierten sie hier im Guide und erhielten für ihre gelungenen weißen Weine aus dem Stand den ersten Stern, im vergangenen Jahr dann wohlverdient den zweiten. Was sie uns dieses Jahr geschickt haben, sind abermals durch die Bank erfreuliche Weine, bei denen die Mineralität der Muschelkalk-Lagen immer deutlicher zum Ausdruck kommt.
Auf der Heimfahrt nach Worms bedankte sich Werner Gradinger bei allen Teilnehmenden sowie bei Peter Behringer für die bestens vorbereitete und perfekt gelungene Ordensfahrt.